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Kostenpflicht für Veröffentlichung von Ausschreibungen im amtlichen Lieferanzeiger ab 1. Juli 2002Ab 1. Juli
2002 sind alle Veröffentlichungen von Ausschreibungen im Amtlichen
Lieferanzeiger zur Wiener Zeitung kostenpflichtig. Je
(angefangener) 5 Zeilen wird ein Entgelt von € 40,41 zzgl.
USt. in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)
und gemäß den Bestimmungen des Bundesvergabegesetzes 2002 verrechnet. Im Gegenzug wird der volle Ausschreibungstext im Internet gratis
veröffentlicht. Außerdem wird das gesamte notwendige EDV-System für die
Abwicklung des Lieferungsanzeigers, die Entwicklung und Wartung der jeweils gültigen,
EU-genormten Ausschreibungsformulare und die Übermittlung der
Ausschreibungsdaten an das Amt für Veröffentlichungen in Luxemburg, inkl.
Schaffung einer XML-Schnittstelle, von der Wiener Zeitung übernommen. Es ist
bereits möglich die Ausschreibungsunterlagen via Lieferungsanzeiger im Internet
– und damit weltweit – zum Download zur Verfügung zu stellen. Die Wiener Zeitung wird in nächster Zeit in diesem Zusammenhang folgendes bieten können: ·
Schaffung von Auswertungsinstrumenten
für öffentliche Stellen ·
Verrechnung der Herstellungskosten für
die Ausschreibungsunterlagen an die Anbieter über die Wiener Zeitung ·
Entwicklung eines Systems für die
vollelektronische Abwicklung von Ausschreibungen (frühestens Ende 2003) Die vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit vorgegebene Fassung des
Lieferungsanzeiger-Inserates garantiert eine möglichst kurze Darstellung im
Printprodukt und somit minimale Kosten. Natürlich bleiben jedoch alle gewohnten
Ausschreibungsmöglichkeiten in der Wiener Zeitung in der jeweils gewünschten
Platzierung, Textlänge und Gestaltung (zB Logos) verfügbar. |